Akropolis – Stadt der Götter über Athen

Die Akropolis „Die Oberstadt von Athen“ ist die wohl die bekannteste Akropolis wenn es um Stadtbefestigungen aus dem antiken Griechenland geht. Die Athener Akropolis mit ihren bemerkenswerten Gebäuden war das Zentrum im alten Athen. Dieser älteste Teil der Stadt Athen wurde einst von Perikles nach der Zerstörung durch die Perser unter der Leitung des berühmten Bildhauers und Baumeistes Phidias sowie den Architekten Iktinos und Kallikrates sowie Mnesikles gebaut.

Wer in der griechischen Hauptstadt Athen ist der kann die antike Akropolis kaum übersehen, den sie steht auf einem flachen, 156 Meter hohen Felsen zwischen den 467 vor Christus und 406 vor Christus erbauten Propyläen, dem Erechtheion, dem Niketempel und dem weltbekannten Parthenon-Tempel, in dem auch einmal eine Statue der Göttin Athene gestanden haben soll. Eine Kopie dieser Statue steht heute im Akropolis-Museum in Athen.

Die Akropolis von Athen ist ein so genannter Burgberg der der Stadtgöttin Athene geweiht war und befindet sich mitten im Herzen der Hauptstadt. Archäologen fanden dort Spuren die darauf hinweisen dass an dieser Stelle bereits in der Jungsteinzeit menschliche Siedlungen gestanden haben. In mykenischer Zeit war die Akropolis der Sitz der Könige, aber auch gleichzeitig die Schutzburg der Stadt. In späteren Jahren, im bereits demokratischen Athen, wurde sie als Sitz für die zahlreichen Götter zu einem heiligen Tempelbezirk ausgebaut und verlor ihre Verteidigungsfunktion gänzlich. Nach dem entscheidenden Sieg über die Perser wurde die heutige Großstadt Athen als Vormacht des so genannten Attischen Seebundes ab 448 vor Christus unter Perikles das mächtige Zentrum der hellenischen Welt. Diese große Macht und der auch damit verbundenen Reichtum sollte auch durch einige besondere und auch prächtige Bauwerke demonstriert werden, zumal die Perser bei der Einnahme der Stadt 480 vor Christus alle Haupttempel der Akropolis vollkommen zerstört hatten. Die Überreste kann man heute noch im Museum besichtigen.

Der Parthenon oder auch das so genannte Jungfrauengemach ist der wohl bekannteste Tempel der Akropolis der der Stadtgöttin Pallas Athena geweiht war. Der Parthenon Tempel wurde zum Dank für die Rettung der Athener und Griechen durch die Göttin Athena nach dem letzten Perserkrieg erbaut. Im Laufe seiner langen Geschichte diente der berühmte Tempel unter anderem auch als Schatzkammer des Attischen Seebunds der in Athen sein Zentrum hatte. Der Parthenon ist heute ein Publikumsmagnet und das noch einzig existierende Baudenkmal des antiken Griechenlands und eines der wohl bekanntesten Gebäude weltweit. Der heilige Tempel beherrscht als zentraler Bau seit fast 2.500 Jahren die Athener Akropolis.


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