Hüttentour durchs Steinerne Meer
Schon etwas länger zurück liegt unsere Hüttentour zum Steinernen Meer. Diese Bergtour führte uns über mehrere Tage zu verschiedenen Hütten und hinterließ bei mir zahlreiche bleibende Eindrücke, die auch jetzt, einige Jahre später noch jederzeit im Gedächtnis abrufbar sind.
Für den Start unserer Tour wählten wir Königssee, wo wir unser Auto abstellten und mit der Jennerbahn zuerst einmal zur Mittelstation fuhren. Von dort aus begann auch schon die erste Wanderetappe der Tour. Das Ziel war die Gotzenalm, wo wir das erste Mal übernachteten.
Schon früh am nächsten Morgen wollten wir weiter. Unser zweites Etappenziel war diesmal die Wasseralm. Dort liegt direkt am Bachlauf sehr idyllisch eine Berghütte, welche zumindest damals nicht bewirtet war. Übernachtungen waren jedoch trotzdem möglich, und wie wir lesen konnten, ist diese Hütte wohl das ganze Jahr über geöffnet. Von der Wasseralm ist mir vor allem die wunderschöne Umgebung im Gedächtnis hängen geblieben, welche auf Grund ihrer romantischen und idyllischen Lage für zahlreiche ergreifende Eindrücke sorgte.
Schon am nächsten Tag haben wir die idyllischen Wälder und saftigen Wiesen allerdings verlassen. Unser Ziel war das Kärlinger Haus, zu welchem es schon deutlich hoch hinaus geht. Erstaunlich fand ich während unserer Wanderung die zahlreichen Gämsen und anderen Tiere, die unseren Weg kreuzten und scheinbar kaum Angst vor uns Eindringlingen hatten. Aber auch die Aussicht auf den Königssee ist beeindruckend. Mehrmals blieben wir stehen, um den wunderschönen Blick ins Tal zu genießen. Anstrengend wurde der Aufstieg dann tatsächlich auf dem letzten Wegstück. Hier wurden vor allem meine Oberschenkel besonders gefordert, da es stufenförmig nach oben geht.
Endlich angekommen entschieden wir uns deshalb auch, zuerst einmal an einem gemütlichen Gartentisch eine kleine Stärkung zu uns zu nehmen, bevor wir uns der Planung des restlichen Tourverlaufs hingeben wollten.
Das wohl beeindruckendste Erlebnis der Tour sollte allerdings erst am nächsten Tag folgen. Nach einer weiteren Wanderung erreichten wir endlich das eigentliche Ziel, das steinerne Meer. Hier erwarteten uns unvergleichliche Aussichten auf die Alpen und ins Tal, woran vor allem ich mich kaum satt sehen konnte. Eine Übernachtung hatten wir hier jedoch leider nicht eingeplant. Ebenfalls verzichteten wir auf Grund der doch schon etwas müden Knochen auf einen Aufstieg auf einen der umliegenden Gipfel. Unsere nächste Unterkunft sollte das Ingolstädter Haus sein, wo wir uns zu einem weiteren Tag Aufenthalt entschieden, um die müden Muskeln etwas auszuruhen bevor es zurück ins Tal und wieder nach Hause ging.
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