Spontantrip – Last Minute in Hurghada

Nachdem sich kurzfristig eine freie Woche für mich ergeben hatte beschlossen wir, uns noch einen kurzen Urlaub zu gönnen, die wir in Hurghada verbrachten.

Wie eigentlich fast immer haben wir natürlich auch dort viel erlebt. Mehr eigentlich, wie ich mir von einer Woche erwartet hatte.

Nach einem angenehmen und ruhigen Flug wurden noch am Flughafen die wichtigsten Formalitäten erledigt, um überhaupt nach Ägypten einreisen zu dürfen. Dazu muss ein Visum gekauft werden, welches nur dann ausgestellt wird, wenn man einen Reisepass oder Personalausweis vorlegen kann, der nach dem Ende der Reise noch mindestens drei Monate gültig sein muss. Zusätzlich müssen zwei Paßfotos mitgebracht werden, von denen zumindest wir dann allerdings doch nur eines für das Visum brauchten. Wer will kann auch gleich am Flughafen Geld umtauschen, eigentlich braucht man das aber nicht. Wir konnten auf der Reise jederzeit auch mit Euro bezahlen. Wer dabei allerdings den Kurs nicht kennt, muss damit rechnen, dass er gnadenlos über den Tisch gezogen wird.

Mit dem Bus ging es dann ins Hotel. Wir hatten über Tui ein Last Minute Urlaub in Hurghada gebucht. Die 4 Sterne haben etwa unserem „Einfach-Standard“ entsprochen. Besonderer Luxus war also nicht zu erwarten. Trotzdem war unser Zimmer sehr schön und die Buffetts Morgens und Abends gut gefüllt.

Wie immer wenn ich unterwegs bin, packte mich natürlich auch in Hurghada die Abenteuerlust. Ausleben konnte ich die natürlich auch auf zwei Ausflügen, die wir fest gebucht hatten. Zuerst ging es per Jeep-Safari in die Wüste. Besichtigung eines Beduinendorfes war dabei inklusive und eine einzigartige Erfahrung für uns.
Die zweite Tour führte uns ein Stück weit auf das traumhaft blaue Meer hinaus. Dort war Schnorcheln unser Plan, der natürlich auch in die Tat umgesetzt wurde. Schillernde Fische, faszinierende Wasserpflanzen und herrliche Korallenriffs entdeckten wir mit Schnorchel und Taucherbrille im Laufe des Tages, wussten danach aber, dass dies nur ein kleiner Ausschnitt der Unterwasserwelt gewesen sein konnte. Wenn sich irgendwann die Gelegenheit ergibt, möchte ich auf jeden Fall noch mal wiederkommen und mehr davon entdecken.

Nach einem gemütlichen Strandtag machten wir uns dann auch einmal auf den Weg in die Innenstadt von Hughada. Bisher hatten wir schließlich nicht viel von der Stadt gesehen. Dass das auch so bleiben sollte wurde uns schon wenige Minuten nach unserer Ankunft klar. Zu aufdringlich waren hier einfach die Händler und Shopbetreiber, was uns zur Flucht ins Hotel veranlasste.
Die vielen schönen und faszinierenden Eindrücke aus Hurghada wurden davon aber kein bisschen überschattet.


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